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GÜLDENER HERBST 2024 – Festival Alter Musik in Thüringen: Musik.Innovation in Gotha
Aktivitäten und Freizeitangebote, Gotha, Kulturelle Veranstaltungen

GÜLDENER HERBST 2024 – Festival Alter Musik in Thüringen: Musik.Innovation in Gotha

Das Festival für Alte Musik, der Güldene Herbst, kehrt 2024 vom 27. bis 29. September mit beeindruckenden Konzerten nach Gotha zurück. Unter dem Motto „Musik.Innovation“ erwartet die Besucher eine außergewöhnliche musikalische Reise durch die Epochen. Das Festival beginnt mit einem Prolog am 22. September in Weimar, bevor die Hauptveranstaltungen in Gotha starten.   Das Eröffnungskonzert findet am 27. September in der Margarethenkirche Gotha statt. Hier präsentiert das Ensemble Polyharmonique die selten aufgeführten „Bußpsalmen“ von Wolfgang Carl Briegel. Besonders hervorzuheben ist das Abschlusskonzert am 29. September im Ekhof-Theater. Das Ensemble Les Épopées und die Sopranistin Claire Lefilliâtre ehren den 450. Geburtstag von Francesco Rasi, der Claudio Monteverdis erster „Orfeo“ war. Zu den weiteren Höhepunkten gehören Konzerte im barocken Ekhof-Theater, in der Augustinerkirche und die spannende Landpartie zu historischen Orgeln rund um Gotha. Auch das Barockorchester der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach wird in einer Kooperation die Werke von Georg Anton Benda aufführen. Das Festival ist ein fester Bestandteil der Kulturlandschaft Thüringens und lädt Liebhaber Alter Musik dazu ein, außergewöhnliche Orte und Klänge zu entdecken. Tickets und Festivalpässe sind über Reservix und auf der Festival-Website erhältlich. Festival in Gotha: Freitag, 27.9.2024 19.30 Uhr, Margarethenkirche Gotha Eröffnungskonzert Bußpsalmen von Wolfgang Carl Briegel Ensemble Polyharmonique Alexander Schneider, Leitung   Samstag, 28.9.2023 11.30 Uhr, Umland von Gotha, Start: Augustinerkirche Landpartie Exkursion zu historischen Orgeln im Umland von Gotha Alice Lackner, Gesang Jens Goldhardt, Orgel Joachim Stade, Einführungen   16.00 Uhr, Augustinerkirche Gotha Junges Podium Historische und neue Barockmusik Studierende des Instituts für Alte Musik der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar   19.00 Uhr, Ekhof-Theater Gotha Abendkonzert Medea von Georg Anton Benda Barockorchester der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach Bastian Uhlig, Cembalo Doerthe Maria Sandmann, Sprecherin   22.30 Uhr, Festsaal Schloss Friedenstein Gotha Nachtkonzert Johann Ernst Bach: Sechs Sonaten für das Clavier und eine Violine Claudia Mende, Barockvioline Gerd Amelung, Silbermann-Hammerflügel   Sonntag, 29.9.2024 10.00 Uhr, Margarethenkirche Gotha Festgottesdienst Solisten, Gothaer Kantorei Barockorchester der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach Jens Goldhardt, Leitung und Orgel   11.30 Uhr, Schlosskirche Gotha Matinee Werke von Georg Anton Benda, Ernst Wilhelm Wolf und Carl Philipp Emanuel Bach Flóra Fábri, Tangentenflügel und Clavecin Royal   16.00 Uhr, Ekhof-Theater Gotha Abschlusskonzert Monteverdis erster Orfeo – Francesco Rasi zum 450. Geburtsjahr Claire Lefilliâtre, Sopran / Cyril Auvity, Tenor Les Épopées Stéphane Fuget, Leitung   Info: www.gueldener-herbst.de | Tickets: www.reservix.de | Festivalpässe: kontakt@amt-ev.de Foto: Abendkonzert_Barockorchester_der_Thüringen_Philharmonie_Gotha-Eisenach_(c)Bernd_Seydel

Der Städtetester belebt die Innenstädte neu: Kunst, Kultur und Geschichte als Motor für lokale Unternehmen
Aktivitäten und Freizeitangebote, Essen und Trinken, Geschichte und Kultur, Kulturelle Veranstaltungen

Der Städtetester belebt die Innenstädte neu: Kunst, Kultur und Geschichte als Motor für lokale Unternehmen

Die Innenstädte stehen vor großen Herausforderungen: Leere Geschäfte, weniger Besucher und die Verlagerung von Kaufkraft ins Internet haben viele Stadtzentren in den letzten Jahren stark verändert. Doch der Städtetester setzt genau hier an und bringt frischen Wind in die Stadtkerne zurück. Mit einem innovativen Konzept, das Kunst, Kultur, Geschichte und Veranstaltungen in den Mittelpunkt stellt, trägt er zur aktiven Belebung der Innenstädte bei. Das Besondere am Städtetester: Lokale Unternehmen profitieren direkt davon. Für einen geringen Betrag von nur 0,54 Euro pro Tag haben Unternehmer die Möglichkeit, Teil dieses Netzwerks zu werden und ihre Angebote einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Von Kulturveranstaltungen über historische Stadtführungen bis hin zu regionalen Märkten – der Städtetester schafft es, sowohl Touristen als auch Einheimische für die lokalen Schätze zu begeistern. Mit gezielten Aktionen und Partnerschaften unterstützt der Städtetester die Innenstadtentwicklung, indem er das Interesse an regionalen Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten steigert. Dies fördert nicht nur den Tourismus, sondern bringt auch mehr Besucher in die Geschäfte und Lokale der Stadt. Unternehmer haben so eine ideale Plattform, um sich zu präsentieren und Teil einer Bewegung zu sein, die die Innenstadt neu belebt und stärkt. Kurz gesagt: Der Städtetester ist die Antwort auf die Herausforderungen der heutigen Innenstädte. Mit kreativen und kostengünstigen Lösungen bringt er Leben zurück in die Stadtzentren – zum Vorteil von Unternehmern und Besuchern gleichermaßen.

Erfurter Oktoberfest 2024 startet am 20. September
Aktivitäten und Freizeitangebote, Erfurt, Kulturelle Veranstaltungen

Erfurter Oktoberfest 2024 startet am 20. September

Am 20. September 2024 heißt es wieder „O’zapft is!“: Das Erfurter Oktoberfest öffnet um 11:00 Uhr auf dem Domplatz seine Pforten. Dieses Volksfest zählt zu den größten in Thüringen und bietet 17 Tage lang Rummelspaß für die ganze Familie. Höhepunkte und Attraktionen Mit 51 Schaustellergeschäften ist für Abwechslung gesorgt. Besonders beeindruckend sind das Riesenrad „Bellevue 2.0“, die Familien-Achterbahn „Alpen Coaster“ sowie zwei Premieren: Das Überkopf-Fahrgeschäft „Airwolf – Sky Control“ und die größte mobile Geisterbahn der Welt, das „Daemonium“, werden erstmals in Erfurt vertreten sein. Im Oktoberfestzelt, das freien Eintritt bietet, fließt das typische Paulaner Oktoberfestbier, begleitet von deftigen Speisen, Crêpes, kandierten Mandeln und vielem mehr. Eröffnung und Programm am Weltkindertag Am 20. September, passend zum Weltkindertag, öffnet das Fest bereits um 11:00 Uhr und lockt mit vielen Überraschungen für die kleinen Gäste, darunter 1.000 Gutscheine. Der offizielle Festumzug startet um 17:30 Uhr am Willy-Brandt-Platz. Pferdekutschen und ein Fasswagen der Paulaner Brauerei fahren musikalisch begleitet durch die Stadt bis zum Domplatz. Um 18:00 Uhr wird Oberbürgermeister Andreas Horn den traditionellen Festbieranstich im Oktoberfestzelt vornehmen. Öffnungszeiten und besondere Aktionen Das Erfurter Oktoberfest dauert bis zum 6. Oktober und hat folgende Öffnungszeiten: Eröffnungstag, 20. September 2024: ab 11:00 Uhr Montag bis Freitag: ab 14:00 Uhr Samstag, Sonntag, 3./4. Oktober: ab 11:00 Uhr Jeden Mittwoch ist Familientag mit reduzierten Preisen. Zusätzlich gibt es an bestimmten Tagen vormittags Sonderpreise für Fahrten mit dem Riesenrad. Weinpicknick und Awareness-Teams Das beliebte Weinpicknick auf dem Riesenrad findet am 24. und 26. September sowie am 1. Oktober ab 18:00 Uhr statt. Weinfreunde können für 49,00 Euro pro Person eine Fahrt in einer stilvoll gedeckten Gondel genießen. An den Wochenenden stehen zwei Awareness-Teams der „Erfurter Nachteulen“ bereit, um von 18:00 bis 24:00 Uhr Hilfe in verschiedenen Situationen zu bieten. Verkaufsoffener Sonntag und Wochenmarkt Am 6. Oktober, dem letzten Tag des Oktoberfests, können Besucher von 12:00 bis 18:00 Uhr den verkaufsoffenen Sonntag in der Erfurter Innenstadt nutzen. Von Montag bis Samstag hat zudem der Wochenmarkt während des Oktoberfests von 7:00 bis 14:00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zu den Schaustellern und dem Programm sind auf www.erfurter-volksfeste.de zu finden. Sitzplatzreservierungen für das Festzelt und Details zum Musikprogramm gibt es unter www.festzelt-erfurt.de.   Fotos: Foto (21) von links nach rechts: Schausteller Fritz Krebs, Marktleiter Sven Kaestner, Festzeltbetreiber Ronny Schmidt und Ulrich Schmidt, Gebietsverkaufsleiter Gastronomie der Paulaner Brauerei Gruppe Foto (65): Das „Daemonium“, die größte mobile Geisterbahn der Welt © Stadtverwaltung Erfurt/Anja Schultz  

Duo Saitenspiel entführt zur herbstlichen Serenade
Gotha, Kulturelle Veranstaltungen

Duo Saitenspiel entführt zur herbstlichen Serenade

Am 24. September startet die Musikreihe „Gothaer Serenade“ mit einer stimmungsvollen Darbietung von Cello und Harfe und lädt ein, in weitläufige Klangsphären einzutauchen. Das Foyer des Deutschen Versicherungsmuseums Ernst Wilhelm Arnoldi in der Bahnhofstraße in Gotha ist für seine außergewöhnliche Akustik bekannt und bietet regelmäßig klassischen Konzerten ein einmaliges Ambiente. In diesem Jahr eröffnet das Duo Saitenspiel am 24. September um 19:30 Uhr die Gothaer Serenade und entführt das Publikum in ein faszinierendes Zusammenspiel verschiedener Musikstile. Das Duo, bestehend aus der Harfenistin Sophia Warczak und dem Cellisten Matthias Hübner, bewegt sich zwischen Barock, Klezmer und zeitgenössischer Musik. Mit Stücken von Antonio Vivaldi, Claude Debussy und eigenen Kompositionen entsteht eine facettenreiche Klangwelt, die das Publikum auf eine musikalische Reise durch die Epochen mitnimmt. Matthias Hübner, der als Grenzgänger-Cellist und Komponist bekannt ist, verbindet in seiner Musik klassische Elemente mit Folk und Rock. Nach seinem Studium in Rostock und Dresden spielte er in klassischen Orchestern, bevor er seine eigene Klangsprache entwickelte. International gefeiert und mehrfach ausgezeichnet, tritt er regelmäßig mit Weltmusik- und Folkensembles auf. Sophia Warczak, die ihr Studium in den Niederlanden mit Auszeichnung abschloss, ist eine vielseitige Harfenistin, die sowohl in Orchestern als auch in Kammermusikensembles und als Solistin auftritt. Das Duo Saitenspiel zeichnet sich durch seine besondere Spielfreude und die Kombination tiefgehender Klänge mit verträumten Momenten aus. Die Musikreihe „Gothaer Serenade“ wird von der KulTourStadt Gotha GmbH in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Deutsches Versicherungsmuseum Ernst Wilhelm Arnoldi e. V. organisiert. Die Konzertreihe wird am 22. Oktober mit dem Trio Amicitie und am 19. November mit dem Quartett Niniwe fortgesetzt. Beide Konzerte beginnen ebenfalls um 19:30 Uhr. Die Karten für das Duo Saitenspiel sind im Vorverkauf für 28,00 Euro erhältlich. Tickets für das Trio Amicitie kosten 22,50 Euro und für das Quartett Niniwe ebenfalls 28,00 Euro. Karten sind bei Gotha adelt: Tourist-Information & Shop am Hauptmarkt 40, im KunstForum Hannah Höch Gotha sowie online unter www.ticketshop-thueringen.de erhältlich. Weitere Informationen zur Musikreihe sind unter www.serenade-gotha.de abrufbar. Foto: Duo Saitenspiel zur SERENADE ©Pressefoto

Buntes Fest zum Weltkindertag im Tierpark Gotha
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Buntes Fest zum Weltkindertag im Tierpark Gotha

Am Freitag, den 20. September, lädt der Tierpark Gotha zu einem bunten Fest anlässlich des Weltkindertags ein. Im idyllischen Naturschutzgebiet am „Kleinen Seeberg“ erwartet die Besucher ein erlebnisreicher Tag voller spannender Aktivitäten und tierischer Begegnungen. Perfekter Ausflug zum Weltkindertag Für alle, die in die faszinierende Welt der Tiere eintauchen möchten, ist der Tierpark Gotha das ideale Ausflugsziel für die ganze Familie. Der Weltkindertag bietet einen besonderen Anlass, um einen Tag voller Abenteuer und Spaß im Tierpark zu verbringen. Von 10.00 bis 18.00 Uhr stehen aufregende Programmpunkte auf dem Plan, die vor allem den kleinen Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden. Highlights des Programms Ein besonderer Höhepunkt sind die spannenden Schaufütterungen, die interessante Einblicke in die Tierwelt bieten. Um 11.00 Uhr starten die Frettchen, gefolgt von den quirligen Zwergottern um 13.30 Uhr. Doch das ist längst nicht alles: Kutschfahrten, ein Bastelstand des Fördervereins Tierpark Gotha e.V., ein abwechslungsreiches musikalisches Bühnenprogramm und Hüpfburgen sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Der Abenteuerspielplatz und der Streichelzoo bieten zusätzliches Vergnügen für die kleinen Besucher. Für das leibliche Wohl sorgt das Tierpark-Café sowie eine Vielzahl an Ständen, die sowohl den großen als auch den kleinen Hunger stillen. Praktische Informationen Der Tierpark Gotha befindet sich am Töpfleber Weg 2 in 99867 Gotha und hat im Sommer von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8,00 € für Erwachsene und 5,00 € für Kinder im Alter von 3 bis 15 Jahren. Weitere Informationen zu Gruppentarifen und dem Programm finden Sie unter: www.tierpark-gotha.de. Hinweis zur Anreise Aufgrund der Vollsperrung des Töpfleber Wegs befindet sich der Eingang des Tierparks dauerhaft im Nordwesten des Parks. Er ist fußläufig von der Ohrdrufer Straße aus zu erreichen. Das Tierparkfest 2024 wird großzügig unterstützt von der DB Regio AG, dem Cineplex Gotha und dem Förderverein Tierpark Gotha e. V. Foto: Bastelangebote zum Kinderfest_(c)Thomas Wolf

Sonderausstellung in Weimar: Sophie. Macht. Literatur
Aktivitäten und Freizeitangebote, Geschichte und Kultur, Kulturelle Veranstaltungen, Weimar

Sonderausstellung in Weimar: Sophie. Macht. Literatur

Vom 8. April bis zum 15. Dezember 2024 widmet sich eine spannende Sonderausstellung der Weimarer Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach und ihrem bedeutenden Einfluss auf die Literatur und Kulturpolitik des späten 19. Jahrhunderts.   Die Ausstellung, die im Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar stattfindet, beleuchtet kritisch Sophies Rolle bei der Pflege und Förderung von Goethes handschriftlichem Nachlass und untersucht die enge Verbindung zwischen Literatur und politischer Macht – damals und heute. Im Jahr 1885 erbte Sophie Goethes gesamten handschriftlichen Nachlass. Mit großer Hingabe setzte sie sich dafür ein, diese wertvollen Schriften der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie initiierte die sogenannte „Weimarer Ausgabe“, die erste Gesamtausgabe aller Werke Goethes, und traf dabei selbst die Auswahl der beteiligten Germanisten. Einige seiner Schriften unterzog sie zudem einer kritischen Zensur. Ihre Leidenschaft für die Bewahrung literarischer Werke führte auch zur Gründung des Goethe- und Schiller-Archivs, dem ersten Literaturarchiv Deutschlands, das sie mit einem eigenen Archivgebäude ausstatten ließ. 1896 eröffnete sie das Archiv als Literaturmuseum, in dem fortan historische Originale ausgestellt wurden. Ihre Unterstützung ging noch weiter: Sophie engagierte sich auch für die Gründung des Goethe-Nationalmuseums und der Goethe-Gesellschaft, die beide von großem Einfluss auf das Goethe-Bild in der damaligen und heutigen Zeit waren. Die Ausstellung beleuchtet, wie Sophies Wirken die Literatur und nationale Identität prägte und welche Rolle sie in der wilhelminischen Zeit bei der Stärkung nationaler Kultur spielte. Besonders spannend ist die Frage, wie Sophies Entscheidungen das Bild von Goethe und seiner Werke sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene bis heute beeinflussen. Dabei wird auch der Bogen zur aktuellen Kulturpolitik gespannt und hinterfragt, wie Literatur und Macht bis ins 21. Jahrhundert miteinander verknüpft sind. Highlights der Ausstellung: Eröffnung: 7. April ab 11:30 Uhr im Goethe- und Schiller-Archiv Geführte Touren: Monatliche Rundgänge durch die Sonderausstellung (Termine: 10. April, 15. Mai, 12. Juni, 17. Juli, 11. September, 16. Oktober, 13. November, 4. Dezember jeweils ab 15 Uhr) Kurator*innenführung: 18. April ab 17 Uhr Lange Nacht der Museen: 16. Mai ab 17 Uhr mit stündlich geführten Touren Herbstliches Apfelfest: 13. September ab 14 Uhr im Goethe- und Schiller-Archiv Finissage für Jung und Alt: 15. Dezember ab 11 Uhr Besucher*innen können sich auf eine vielseitige Ausstellung freuen, die die komplexen Zusammenhänge zwischen Literatur und Macht in einem neuen Licht darstellt und Sophies bedeutendes Wirken als Förderin nationaler Kultur würdigt. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Klassik Stiftung Weimar: Mehr Infos zur Ausstellung. Foto: Weimar Klassik

Ausstellung in Weimar: Nietzsche im Nationalsozialismus – Ideologische Vereinnahmung eines Philosophen
Geschichte und Kultur, Kulturelle Veranstaltungen, Weimar

Ausstellung in Weimar: Nietzsche im Nationalsozialismus – Ideologische Vereinnahmung eines Philosophen

Vom 21. März bis 1. November 2024 widmet sich das Nietzsche-Archiv in Weimar einer tiefgreifenden und kontroversen Ausstellung: „Nietzsche im Nationalsozialismus“. Sie beleuchtet, wie der Philosoph Friedrich Nietzsche posthum zu einem Symbol des nationalsozialistischen Denkens wurde, obwohl er selbst ein entschiedener Gegner von Nationalismus und Antisemitismus war. Nietzsche, der sich selbst als „zu früh gekommen“ empfand, warnte freie Geister, den Mächtigen aus dem Weg zu gehen. Doch nach seinem Tod wurde sein Werk von den Nationalsozialisten ideologisch umgedeutet. Sein Konzept des „Übermenschen“ fand in der nationalsozialistischen Rassenideologie eine gefährliche Verzerrung. Nietzsche wurde zum „deutschen Propheten“ stilisiert und seine kritischen Ansichten gegenüber Nationalismus und Antisemitismus wurden verdreht, um den politischen Zwecken des NS-Regimes zu dienen. An der Politisierung seines Werkes waren regimetreue Philosophen, Weltanschauungspublizisten und nicht zuletzt seine eigene Schwester Elisabeth Förster-Nietzsche beteiligt, die als Gründerin des Nietzsche-Archivs maßgeblich zur Umdeutung beitrug. Nietzsche, der ursprünglich ein Verfechter eines freien, ungebundenen Geistes war, wurde von den Nationalsozialisten als Vordenker einer „deutschen Größe“ missbraucht. Gleichzeitig regte sich Kritik aus dem Exil. Der jüdische Kosmopolit Oscar Levy und der existenzialistische Philosoph Karl Jaspers gehörten zu denjenigen, die den Missbrauch von Nietzsches Denken verurteilten und versuchten, sein wahres philosophisches Erbe zu verteidigen. Die Ausstellung, kuratiert von dem Historiker Justus H. Ulbricht, untersucht die widersprüchlichen Deutungen von Nietzsches Werk während der NS-Zeit und stellt die Frage nach der Verantwortung des Philosophen für diese verhängnisvolle Entwicklung seiner Wirkungsgeschichte. Sie bietet damit einen tiefen Einblick in die ideologische Instrumentalisierung eines Denkers, dessen Ideen bis heute kontrovers diskutiert werden. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Webseite der Klassik Stiftung Weimar: Mehr Infos zur Ausstellung.

Ausstellung in Weimar: Das andere Russland – MEMORIAL und der Kampf für Demokratie
Geschichte und Kultur, Kulturelle Veranstaltungen, Weimar

Ausstellung in Weimar: Das andere Russland – MEMORIAL und der Kampf für Demokratie

Vom 22. August 2024 bis zum 6. Januar 2025 präsentiert das Bauhaus-Museum Weimar die Ausstellung „Das andere Russland“. Sie beleuchtet die Geschichte der russischen Menschenrechtsorganisation MEMORIAL, die 1989 von Dissidenten wie Andrej Sacharow gegründet wurde. Ziel der Organisation war es, den Stalinismus und die Repressionen der Sowjetunion aufzuarbeiten, die Opfer zu rehabilitieren und ihre Geschichten zu bewahren. Zudem kämpfte MEMORIAL für Demokratie und Menschenrechte in Russland. Nach einem hoffnungsvollen Beginn geriet MEMORIAL ab dem Jahr 2000 zunehmend unter Druck durch das Putin-Regime. Im Kontext des russischen Überfalls auf die Ukraine wurde die Organisation schließlich endgültig liquidiert. Viele Aktivist*innen mussten ins Exil fliehen, doch MEMORIAL führt seine Arbeit mit großem Mut und Entschlossenheit von außerhalb Russlands fort. Im Jahr 2022 wurde die Organisation mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die Ausstellung im Bauhaus-Museum Weimar zeigt die bewegende Geschichte und das Engagement von MEMORIAL für ein demokratisches Russland, das auf historischer Wahrheit statt auf Propaganda, Hass und Lügen basiert. Sie dokumentiert die staatlichen Maßnahmen, die MEMORIAL durch Einschüchterung, Diffamierung und Repression zum Schweigen bringen sollten, und setzt ein klares Zeichen: MEMORIAL lässt sich nicht einschüchtern. Herzstück der Ausstellung sind originale Zeugnisse von Repression und Widerstand aus den Sammlungen und Archiven MEMORIALs. Sie veranschaulichen, dass es trotz der brutalen Repression noch immer ein „anderes Russland“ gibt – ein Russland, das unsere Solidarität verdient. Die Ausstellung ist ein Plädoyer für die Fortsetzung des Kampfes für Demokratie und Menschenrechte. Die Schirmherrschaft für die Ausstellung hat der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Staatsminister Carsten Schneider, übernommen. Nach Weimar wird die Ausstellung auf Wanderschaft gehen und weitere Orte erreichen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Webseite der Klassik Stiftung Weimar: Mehr Infos zur Ausstellung.

Wege zum Bauhaus: Eine faszinierende Reise in die Moderne
Geschichte und Kultur, Kulturelle Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Weimar

Wege zum Bauhaus: Eine faszinierende Reise in die Moderne

Vom 16. bis 20. September 2024 öffnet das Museum Neues Weimar seine Türen für eine außergewöhnliche Ausstellung über den Wegbereiter des Bauhauses und die Künstler der Avantgarde um 1900. Erleben Sie die spannungsreichen Aufbrüche in die Moderne durch Malerei, Plastik und Design. Vom 16. bis 20. September 2024 öffnet das Museum Neues Weimar seine Türen für eine außergewöhnliche Ausstellung über den Wegbereiter des Bauhauses und die Künstler der Avantgarde um 1900. Nur wenige Schritte vom Bauhaus-Museum entfernt, zeigt das Museum Neues Weimar, wie bedeutende Persönlichkeiten wie der belgische Jugendstilkünstler Henry van de Velde und der Kunstmäzen Harry Graf Kessler den Grundstein für das „Neue Weimar“ legten. 1902 fanden sie ihren Weg nach Thüringen, wo sie die Moderne prägten. Gemeinsam mit Elisabeth Förster-Nietzsche, der Schwester des berühmten Philosophen Friedrich Nietzsche, formten sie Weimar zu einem Zentrum der europäischen Kultureliten. Während van de Velde mit seinen Entwürfen funktionales und elegantes Design schuf, organisierte Kessler bahnbrechende Ausstellungen, die Weimar international bekannt machten. 1919 entstand aus van de Veldes Kunstschule das berühmte Bauhaus, das bis heute für modernes Design und Architektur steht. Die Ausstellung zeigt rund 500 Werke, darunter Arbeiten weltberühmter Künstler wie Claude Monet und Auguste Rodin. Zudem bietet die Installation „Das Zimmer“ von Pipilotti Rist eine moderne Perspektive auf die Wahrnehmung des eigenen Körpers und lädt zur Reflexion ein. Tickets: Erwachsene: 8 € Ermäßigt: 6 € Schüler (16 – 20 Jahre): 3 € Weitere Informationen finden Sie unter dem bereitgestellten Link: https://www.klassik-stiftung.de/ihr-besuch/ausstellung/wege-zum-bauhaus/ Entdecken Sie die Wurzeln der Moderne und lassen Sie sich von der Geschichte des Bauhauses und seiner Wegbereiter inspirieren!

Cerealienmarkt 2024 in Erfurt: Gartenpflanzen, herbstliche Kränze und frisches Gemüse
Erfurt, Essen und Trinken, Kulturelle Veranstaltungen

Cerealienmarkt 2024 in Erfurt: Gartenpflanzen, herbstliche Kränze und frisches Gemüse

Am 13. und 14. September 2024 öffnet der Erfurter Cerealienmarkt seine Tore auf dem Domplatz und bietet Besuchern eine bunte Auswahl an Gartenpflanzen, Dekorationsartikeln und regionalen Spezialitäten. Ein Herbstparadies für Gartenliebhaber Der Cerealienmarkt präsentiert ein vielfältiges Sortiment für die herbstliche Gartenbepflanzung. Erfurter und Thüringer Gartenbaubetriebe sowie Händler bieten alles, was für die Gestaltung von Garten, Balkon und Terrasse benötigt wird. Von Stauden über herbstliche Kränze bis hin zu Dekorationsartikeln – hier finden Besucher zahlreiche Ideen für die saisonale Gartenarbeit. Frische Ernte und regionale Köstlichkeiten Neben den Gartenangeboten können sich die Besucher auch auf eine breite Palette an einheimischen Obst- und Gemüseerzeugnissen freuen. Diese kommen direkt vom Erzeuger und garantieren Frische und Qualität. Auch Thüringer Wurstwaren sind auf dem Markt vertreten – von klassischen Wurstsorten bis hin zur beliebten Bratwurst vom Holzkohlegrill. Unterhaltung für die ganze Familie Für eine stimmungsvolle Umrahmung sorgt Live-Musik, während die kleinsten Gäste auf einem Karussell ihren Spaß haben können. Eröffnung durch prominente Gäste Der Markt öffnet an beiden Tagen von 7 bis 15 Uhr seine Pforten. Die feierliche Eröffnung erfolgt am Freitag um 10 Uhr durch Steffen Linnert, den Beigeordneten für Finanzen, Wirtschaft und Digitalisierung, sowie Ulrich Haage, den Präsidenten des Landesverbandes Gartenbau Thüringen e. V., der die Veranstaltung fachlich begleitet. Namensgeberin und Tradition Die Veranstaltung, die bereits zum 33. Mal stattfindet, ist nach der altrömischen Göttin des Ackerbaus „Ceres“ benannt. Fotos: © Stadtverwaltung Erfurt/Anja Schultz

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