Der Städtetester

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Prof. Dr. Kai Uwe Schierz

Skulpturen im Kommandantengarten in Erfurt
Sehenswürdigkeiten

Skulpturen im Kommandantengarten in Erfurt

Im Kommandantengarten der Festungsanlage Petersberg wird am Donnerstag, dem 27. Juni, um 16:30 Uhr die Ausstellung „Walter Sachs. Skulpturen“ eröffnet. Bis zum 20. Oktober werden sieben Skulpturen des Weimarer Bildhauers präsentiert. Zur Eröffnung führt Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Direktor der Kunstmuseen Erfurt, in die Ausstellung ein. Dr. Sascha Döll, Leiter des Garten- und Friedhofsamtes, spricht im Anschluss über den neu gestalteten Kommandantengarten und die Kunst darin. Walter Sachs, geboren am 4. Oktober 1954 in Weimar, studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und legte 1981 sein Diplom bei Prof. Günter Horlbeck ab. Seit 1981 ist er als Bildhauer, Maler und Grafiker in Weimar tätig. 1999 wurde Walter Sachs mit dem Kulturpreis der Stadt Weimar ausgezeichnet. Seine Arbeiten sind in zahlreichen nationalen wie internationalen öffentlichen Sammlungen vertreten – vom Angermuseum Erfurt über das Kunstmuseum Basel bis hin zum Guangdong Museum of Art Guangzhou/China und der Getty Foundation Los Angeles/USA. Die Ausstellung wurde organisiert und realisiert durch das Garten- und Friedhofsamt Erfurt und die Kunstmuseen Erfurt, Abteilung Kunst im öffentlichen Raum. Details zur Ausstellung Veranstaltung: Walter Sachs. Skulpturen Ort: Kommandantengarten, Festungsanlage Petersberg, Erfurt Eröffnung: Donnerstag, 27. Juni 2024, 16:30 Uhr Ausstellungsdauer: 27. Juni bis 20. Oktober 2024 Eintritt: Frei Besucher der Ausstellung können sich auf eindrucksvolle Werke freuen, die das künstlerische Schaffen von Walter Sachs eindrucksvoll präsentieren. Die Skulpturen fügen sich harmonisch in die neu gestaltete Umgebung des Kommandantengartens ein und bieten ein besonderes Erlebnis im historischen Ambiente der Festungsanlage Petersberg. Für weitere Informationen und Einblicke in die Arbeit von Walter Sachs besuchen Sie die offizielle Webseite der Kunstmuseen Erfurt. Foto: Skulpturen im Atelier (Judith, Venus Torso, Paar-Tanz, Adele) ©Walter Sachs

Angermuseum präsentiert die Kunst des Leipziger Malers Heinz Zander
Aktivitäten und Freizeitangebote, Aktuelles, Kulturelle Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten

Angermuseum präsentiert die Kunst des Leipziger Malers Heinz Zander

Am Samstag, dem 11. Mai 2024, um 16 Uhr, öffnet das Angermuseum Erfurt seine Pforten für die Sonderausstellung „Heinz Zander. Zeit und Traum“. Diese Ausstellung widmet sich dem Werk des Leipziger Malers, Zeichners und Grafikers Heinz Zander, einem bedeutenden Vertreter der Leipziger Schule. Die Eröffnung beginnt mit einer Begrüßung durch Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Direktor der Kunstmuseen Erfurt, gefolgt von einer Einführung durch die Kuratorin Cornelia Nowak. Die Vernissage wird musikalisch von Cello- und Harfenklängen begleitet. Umfangreiche Sammlung im Angermuseum Heinz Zander, geboren 1939 in Wolfen, schuf in den Jahren 1981/82 zwei bedeutende Gemälde für Erfurt: das „Luther-Triptychon“ und „Das Tolle Jahr von Erfurt“. Diese Werke, zusammen mit zahlreichen Zeichnungen und Druckgrafiken, bilden den Kernbestand der Sammlungen des Angermuseums. Anlässlich seines 85. Geburtstags am 2. Oktober 2024 zeigt die Ausstellung erstmals den kompletten Zander-Bestand des Museums, ergänzt durch zahlreiche Leihgaben. Insgesamt umfasst die retrospektive Schau 135 Werke aus fast sechs Jahrzehnten, mit einem besonderen Fokus auf das Frühwerk des Künstlers. Ein Künstler von großem erzählerischem Talent „Zander ist ein Künstler mit großem erzählerischem Talent, einer unverwechselbaren bildnerischen Einbildungskraft und einem besonderen Interesse für die Umbruchszeit der deutschen Geschichte im Übergang vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit“, erklärt Prof. Dr. Kai Uwe Schierz. Zanders Kunst ist geprägt von zahlreichen Anspielungen und Metaphern und nutzt reichlich die Mittel der Satire und der Übertreibung. Unterstützung und Kooperationen Die Ausstellung wird durch 18 private und institutionelle Leihgeber aus Thüringen, Sachsen und Berlin unterstützt. In enger Kooperation mit der Galerie Thoms, Mühlhausen/Thüringen, wurde die opulente Werkschau realisiert. Finanziell gefördert wird das Projekt durch die Sparkassenstiftung Erfurt und den Verein Freunde des Angermuseums e. V. Begleitprogramm zur Ausstellung Ein vielfältiges Begleitprogramm ergänzt die Ausstellung. Neben Vorträgen und Führungen findet ein Vorlese-Abend für Erwachsene statt, bei dem die Erfurter Autorin und Verlegerin Julia Kulewatz aus Heinz Zanders „Märchen von eines prächtigen Königs wunderbarer Wanderschaft“ (vor 1976) lesen wird. Ihr eigenes literarisches Schaffen wird ebenfalls Thema des Abends sein, moderiert von Prof. Dr. Kai Uwe Schierz. Die Kunsthistoriker Peter Arlt und Gerd Lindner beleuchten in ihren Vorträgen die Kunst Heinz Zanders aus unterschiedlichen Perspektiven. In Kooperation mit der Imago Kunst- und Designschule e. V. werden drei Kreativkurse angeboten, in denen die Teilnehmenden intensiv mit Zanders Kunst und diversen künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten arbeiten können. Erste Ergebnisse dieser Kurse werden bereits zur Langen Nacht der Museen am 24. Mai im Foyer des Angermuseums präsentiert. Ausstellungskatalog Zur Ausstellung ist ein umfassender Katalog erschienen, herausgegeben von Cornelia Nowak und Prof. Dr. Kai Uwe Schierz. Der Katalog „Heinz Zander – Zeit und Traum. Malerei und Grafik 1964–2023“ enthält Abbildungen aller ausgestellten Werke sowie Texte von Peter Arlt, Hans Bruckschlegel, Gerd Lindner, Cornelia Nowak, Thomas von Taschitzki und Heinz Zander. Ergänzt wird der Katalog durch eine ausführliche Biografie des Künstlers. Er ist für 30,00 Euro an der Kasse des Angermuseums erhältlich. Fotos: Stadtverwaltung Erfurt/Anja Schultz

Ausstellung von Jusche Fret im Schlossmuseum Molsdorf wird eröffnet
Aktivitäten und Freizeitangebote, Aktuelles, Kulturelle Veranstaltungen

Ausstellung von Jusche Fret im Schlossmuseum Molsdorf wird eröffnet

Am Samstag, dem 18. Mai 2024, wird um 16 Uhr im Turmzimmer des Schlossmuseums Molsdorf die neue Ausstellung „Diesseits. Der besondere Planet. Arbeiten auf und aus Papier“ feierlich eröffnet. Die Leipziger Künstlerin Jusche Fret präsentiert in dieser Ausstellung eine beeindruckende Sammlung ihrer Collagen, Zeichnungen, Druckgrafiken und einige ihrer einzigartigen Figuren aus Pappmaché. Zur Eröffnung wird Jusche Fret persönlich anwesend sein und sich mit Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, dem Direktor der Erfurter Kunstmuseen, über ihre Werke unterhalten. Diese Gelegenheit bietet den Besuchern die Chance, tiefere Einblicke in die kreativen Prozesse und Inspirationen der Künstlerin zu gewinnen. Die Ausstellung wird bis zum 29. November 2024 zugänglich sein. Jusche Frets Werke zeichnen sich durch ihre fantastischen und fantasievollen Darstellungen aus, die eine Wiederverzauberung des Planeten Erde thematisieren. Ihre Kunst ist bevölkert von einer Vielzahl von Lebewesen, die „kreuchen und fleuchen“ und zeugt von einem tiefen Verständnis und Humor für das Menschliche, Tierische und Pflanzliche. Über die Künstlerin Jusche Fret, geboren 1967 in Leipzig, begann ihre künstlerische Laufbahn nach einer Ausbildung zur Herrenmaßschneiderin an der Oper Leipzig und einem Studium an den Hochschulen für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg sowie für Grafik und Buchkunst Leipzig. Ihr Diplom legte sie 2001 bei Prof. Volker Pfüller ab. Seitdem arbeitet sie freiberuflich als Illustratorin, Zeichnerin und Grafikerin, hauptsächlich für Verlage. In den Jahren 2007 und 2008 war sie zudem als Kostümbildnerin und Figurengestalterin für die „Kleine Bühne Naumburg“ tätig. Seit 2016 widmet sie sich vor allem unabhängigen Projekten im grafischen und figürlichen Bereich. Jusche Fret hatte zudem von 2009 bis 2023 einen Lehrauftrag für Historische Schriftformen an der Hochschule für Bildende Künste Dresden im Fachbereich Theaterplastik und -malerei und bis 2014 auch an der Fachhochschule Dresden. Sie lebt und arbeitet in Leipzig. Begleitprogramm der Thüringer Schlössertage Die Eröffnung der Ausstellung ist Teil des Programms der diesjährigen Thüringer Schlössertage „Aufgepeppt! Von der Burg zum Schloss“. Vom 17. bis 20. Mai werden täglich von 10 bis 17 Uhr zur vollen Stunde Führungen durch die repräsentativen Schlossräume angeboten. Am Samstag, dem 18. Mai, findet um 14 Uhr eine Themenführung zu Graf Gotter statt, gefolgt von einem Schlosskonzert des Kammermusikvereins Thüringen e. V. um 19 Uhr. Am Sonntag, dem 19. Mai, wird um 15 Uhr zur Themenführung „Die Burg im Schloss Molsdorf. Eine Spurensuche“ und um 16 Uhr zu einem Klavierkonzert von Maria Khokhlova eingeladen. Bild: „Metamorphose XII / Odem“, Collage – Tusche, Holzschnitt, Papiere, 2018; © Jusche Fret, VG Bild Kunst 2024

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