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Ausstellung Erfurt

Filmvorführung „Schlafzimmer“ von Herlinde Koelbl in der Kunsthalle Erfurt
Erfurt, Kulturelle Veranstaltungen

Filmvorführung „Schlafzimmer“ von Herlinde Koelbl in der Kunsthalle Erfurt

Filmvorführung „Schlafzimmer“ von Herlinde Koelbl in der Kunsthalle Erfurt Am Mittwoch, den 30. Oktober, lädt die Kunsthalle Erfurt zu einem besonderen Filmabend ein: Um 18:30 Uhr wird der Dokumentarfilm „Schlafzimmer“ (2003, 58 Minuten) der bekannten Fotografin Herlinde Koelbl gezeigt. Der Eintritt zur Vorführung ist kostenfrei und ergänzt die laufende Ausstellung „Mein Blick. Herlinde Koelbl. Fotografien 1980-2024“, die noch bis zum 10. November zu sehen ist. Der Film „Schlafzimmer“ nimmt die Zuschauer mit auf eine visuelle Reise durch Schlafräume in sechs verschiedenen Metropolen. Die Protagonisten des Films haben ihre privaten Rückzugsorte selbst gestaltet und inszeniert, und die Kamera fängt ein, was sie von sich zeigen möchten. Koelbls Werk geht dabei über das bloße Porträt hinaus und lässt die Zuschauer die Entstehung und Umsetzung des Projekts nachvollziehen. Die Ausstellung „Mein Blick“ präsentiert neben „Schlafzimmer“ weitere bekannte Serien der Fotografin und reflektiert ihre künstlerische Entwicklung. Ein besonderes Highlight ist die Serie „Metamorphosen“, die erstmals nicht den Menschen selbst, sondern die ihn umgebende Natur in den Fokus nimmt und deren stetigen Wandel künstlerisch aufgreift. Diese Ausstellung ist die erste umfassende Präsentation von Koelbls Arbeiten in den ostdeutschen Bundesländern und stellt eine eindrucksvolle Werkschau ihrer bisherigen Karriere dar. Interessierte können die Werke und den Film „Schlafzimmer“ direkt in der Kunsthalle Erfurt erleben. Foto: aus der Serie „Schlafzimmer“ (2002); ©Herlinde Koelbl

Interkulturelle Fotoausstellung in der Treppenhaus-Galerie der Bibliothek
Aktivitäten und Freizeitangebote, Kulturelle Veranstaltungen

Interkulturelle Fotoausstellung in der Treppenhaus-Galerie der Bibliothek

Die Treppenhaus-Galerie in der Bibliothek am Domplatz präsentiert derzeit eine neue, spannende Ausstellung unter dem Titel „Du, ich, wir – was uns wichtig ist“. Diese Ausstellung ist das Ergebnis eines interkulturellen Fotoprojekts, das von der Fotografin Sylwia Mierzynska in Zusammenarbeit mit dem Verein Springboard to Learning und Kindern aus verschiedenen kulturellen Hintergründen realisiert wurde. Ein Projekt für interkulturelles Verständnis Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich der Verein Springboard to Learning in Erfurt für die Förderung der interkulturellen Verständigung. Durch Schulprojekte und Unterrichtseinheiten haben Kinder die Möglichkeit, Menschen aus anderen Kulturen kennenzulernen und die Vielfalt der Herkunftsländer ihrer Mitmenschen zu entdecken. Hierbei stehen praktische Erfahrungen im Vordergrund: Gemeinsam kochen, basteln, musizieren oder Geschichten erzählen – all das sind wichtige Bestandteile, um Kinder spielerisch mit anderen Kulturen vertraut zu machen. Das Fotoprojekt: Kinder im Fokus Das von Sylwia Mierzynska initiierte Fotoprojekt fügt sich ideal in diese Arbeit ein. In den Fotoworkshops, die im Rahmen des Projekts stattfanden, nahmen Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren teil. Diese Kinder leben in Erfurt, haben jedoch unterschiedliche kulturelle Wurzeln. Die Workshops gaben ihnen die Möglichkeit, sich gegenseitig zu porträtieren und über gemeinsame Werte im täglichen Zusammenleben zu diskutieren. Begriffe wie „Frieden“, „Vielfalt“, „Liebe“ und „Toleranz“ spielten eine zentrale Rolle. Diese Werte wurden in den Porträts künstlerisch verarbeitet und geben der Ausstellung ihren tiefgründigen Ausdruck. Eine Ausstellung auf Wanderschaft Die Ausstellung hat bereits an verschiedenen Orten in Erfurt Station gemacht, darunter das Familienzentrum am Anger, der Campus der Fachhochschule Erfurt und das Zentrum für Integration und Migration (ZIM). In der Bibliothek am Domplatz erhalten die Besucherinnen und Besucher nun die Möglichkeit, die vielfältigen Sprachen und Kulturen zu entdecken, die das Leben in Erfurt bereichern. Die ausgestellten Poster, bestehend aus den gesammelten „magischen Wörtern“ und deren Übersetzungen, laden dazu ein, in die Vielfalt der Kulturen einzutauchen. Die farbenfrohen Collagen, die durch die Porträts der Kinder entstanden sind, können im Treppenhaus der Bibliothek bewundert werden. Diese Ausstellung ist ein lebendiges Zeugnis dafür, wie kulturelle Vielfalt und menschliche Werte das Zusammenleben in einer Gemeinschaft prägen. Foto: Collagen aus Porträts von Kindern, ausgestellt in der Bibliothek am Domplatz © Sylwia Mierzynska

Skulpturen im Kommandantengarten in Erfurt
Sehenswürdigkeiten

Skulpturen im Kommandantengarten in Erfurt

Im Kommandantengarten der Festungsanlage Petersberg wird am Donnerstag, dem 27. Juni, um 16:30 Uhr die Ausstellung „Walter Sachs. Skulpturen“ eröffnet. Bis zum 20. Oktober werden sieben Skulpturen des Weimarer Bildhauers präsentiert. Zur Eröffnung führt Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Direktor der Kunstmuseen Erfurt, in die Ausstellung ein. Dr. Sascha Döll, Leiter des Garten- und Friedhofsamtes, spricht im Anschluss über den neu gestalteten Kommandantengarten und die Kunst darin. Walter Sachs, geboren am 4. Oktober 1954 in Weimar, studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und legte 1981 sein Diplom bei Prof. Günter Horlbeck ab. Seit 1981 ist er als Bildhauer, Maler und Grafiker in Weimar tätig. 1999 wurde Walter Sachs mit dem Kulturpreis der Stadt Weimar ausgezeichnet. Seine Arbeiten sind in zahlreichen nationalen wie internationalen öffentlichen Sammlungen vertreten – vom Angermuseum Erfurt über das Kunstmuseum Basel bis hin zum Guangdong Museum of Art Guangzhou/China und der Getty Foundation Los Angeles/USA. Die Ausstellung wurde organisiert und realisiert durch das Garten- und Friedhofsamt Erfurt und die Kunstmuseen Erfurt, Abteilung Kunst im öffentlichen Raum. Details zur Ausstellung Veranstaltung: Walter Sachs. Skulpturen Ort: Kommandantengarten, Festungsanlage Petersberg, Erfurt Eröffnung: Donnerstag, 27. Juni 2024, 16:30 Uhr Ausstellungsdauer: 27. Juni bis 20. Oktober 2024 Eintritt: Frei Besucher der Ausstellung können sich auf eindrucksvolle Werke freuen, die das künstlerische Schaffen von Walter Sachs eindrucksvoll präsentieren. Die Skulpturen fügen sich harmonisch in die neu gestaltete Umgebung des Kommandantengartens ein und bieten ein besonderes Erlebnis im historischen Ambiente der Festungsanlage Petersberg. Für weitere Informationen und Einblicke in die Arbeit von Walter Sachs besuchen Sie die offizielle Webseite der Kunstmuseen Erfurt. Foto: Skulpturen im Atelier (Judith, Venus Torso, Paar-Tanz, Adele) ©Walter Sachs

Stadtmuseum feiert zwei Jubiläen – Sommerfest und freier Eintritt
Aktuelles, Geschichte und Kultur, Kulturelle Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten

Stadtmuseum feiert zwei Jubiläen – Sommerfest und freier Eintritt

Das Erfurter Stadtmuseum feiert in diesem Jahr gleich zwei bedeutsame Jubiläen: das 50. Jubiläum der Gründung des Museums für Stadtgeschichte und das 30. Jubiläum des wiedergegründeten Stadtmuseums „Haus zum Stockfisch“. Diese Meilensteine werden am Freitag, dem 7. Juni, ab 19:00 Uhr mit einem Sommerfest in Kooperation mit dem Förderverein des Stadtmuseums gefeiert. Im Rahmen des Sommerfestes wird auch die frisch gedruckte Jubiläumsfestschrift des Fördervereins präsentiert. Zudem können Besucher das Stadtmuseum am 8. und 9. Juni kostenfrei besuchen. Am 30. Mai 1974 wurde im „Haus zum Stockfisch“ in der heutigen Johannesstraße das Museum für Stadtgeschichte eröffnet. Bereits 1919 hatte der Erfurter Geschichtsverein seine Sammlung der Stadt geschenkt, die dann ab 1974 der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Die ursprüngliche Ausstellung war stark am DDR-Geschichtsbild ausgerichtet und behandelte nur die Neuzeit. Nach 1990 wurde das Museum saniert und neu konzipiert, um eine umfassendere Darstellung der Stadtgeschichte bis zurück in die Steinzeit zu bieten. Am 7. Juni 1994 öffnete es als Stadtmuseum „Haus zum Stockfisch“ erneut seine Pforten. Seit seiner Wiedereröffnung genießt das Stadtmuseum „Haus zum Stockfisch“ innerhalb der musealen Landschaft der Landeshauptstadt Erfurt einen hohen Stellenwert. Für die geplante neue Dauerausstellung „Der Nabel der Welt – Erfurts archäologische Schätze“ stellt die Stadt Eigenmittel in Höhe von 210.000 Euro bereit, zusätzlich wurden Fördermittel in Höhe von 105.000 Euro eingeworben. „Die Verhandlung geschichtlicher und aktueller Themen unserer Stadtgeschichte ist von großem Interesse – bei der Stadtbevölkerung wie bei Touristen. Deswegen habe ich mich für die finanzielle Ausstattung neuer Ausstellungen immer wieder eingesetzt“, betont Dr. Tobias J. Knoblich, Beigeordneter für Kultur, Stadtentwicklung und Welterbe. Zum Jubiläum erscheint eine Publikation, die erstmals die vollständige Bau- und Nutzungsgeschichte des prächtigen Bürgerhauses seit dem Mittelalter sowie die Entwicklung als Museum darstellt. Diese Publikation reflektiert auch die überregionale Bedeutung des Museums, das mit großen, auch international angelegten Sonderausstellungen für Aufsehen sorgte und maßgeblich an der 1. Thüringer Landesausstellung „Der junge Bach“ im Jahr 2000 beteiligt war. Das Buch präsentiert zudem die zugeordneten Objekte wie das Technische Museum „Neue Mühle“, den Luftschutzkeller, das Patrizierhaus Krönbacken sowie die UNESCO-Welterbestätten des jüdisch-mittelalterlichen Erbes. Ausgewählte Exponate aus den bedeutenden Sammlungen des Stadtmuseums beleuchten schlaglichtartig die Stadtgeschichte. Der Förderverein, als wichtigster bürgerschaftlicher Unterstützer, stellt sich ebenfalls vor. Der Weg des Stadtmuseums in die Zukunft wird immer klarer. „Wie es im Museumsentwicklungskonzept vorgesehen ist, engagieren sich die Mitarbeitenden des Hauses intensiv für die Konzeption eines neuen kulturhistorischen Museums, das auch die Sammlung des Stadtmuseums aufnehmen soll“, erklärt Kulturdirektor Dr. Christian Horn. Damit wird auf sich ändernde Nutzungserwartungen und Besucheransprüche reagiert. Foto: Das „Haus zum Stockfisch“ in den 1970er Jahren © Stadtmuseum Erfurt Ansicht heute: © Norman Hera

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