Der Städtetester

Weitere Angebote

Erfurt

32. Erfurter Weinfest und Kunst- und Kreativmarkt auf dem Domplatz
Aktivitäten und Freizeitangebote, Erfurt, Essen und Trinken, Kulturelle Veranstaltungen

32. Erfurter Weinfest und Kunst- und Kreativmarkt auf dem Domplatz

Vom 5. bis zum 8. September 2024 findet in der historischen Altstadt Erfurts vor der beeindruckenden Kulisse von Dom und Severikirche das 32. Erfurter Weinfest statt. Die Eröffnung des Festes erfolgt am 5. September um 18:00 Uhr durch Oberbürgermeister Andreas Horn. Begleitet wird er von der frisch gekrönten Thüringer Weinprinzessin Saskia, der Weinkönigin von Saale-Unstrut, Lea, sowie dem Erfurter Weinmönch und Vertretern der teilnehmenden Weinanbaugebiete. Rund 20 Winzer aus zehn offiziellen deutschen Weinanbaugebieten präsentieren über 200 verschiedene Wein- und Sektsorten. Ergänzt wird das Angebot durch eine Auswahl internationaler Weine. Das diesjährige Thema „…besonders perlig“ legt den Fokus auf Schaum- und Perlweine, die im Thüringer Vinarium verkostet werden können. Ein besonderes Highlight sind die täglichen, kostenfreien Verkostungen von Perl- und Schaumweinen am Stand des Thüringer Vinariums. Für Weinfestbesucher, die auf der Suche nach ihrem Lieblingswein sind, bietet sich der Weinpass an. Dieser ermöglicht die Verkostung von ausgewählten Weinen an allen 20 Weinständen. Der Weinpass, inklusive Weinglas und Weinglashalter, ist in limitierter Auflage für 45,00 Euro erhältlich. Das Weinfest wird durch ein breites kulinarisches Angebot abgerundet, das perfekt zu den Weinen passt: von Brezeln über Crêpes und Waffeln bis hin zu Langos ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zudem lädt ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm an allen Veranstaltungstagen zum Verweilen ein. Ein weiteres Highlight ist das Preisrätsel, bei dem die Besucher durch die Beantwortung von Fach- und Schätzfragen attraktive Preise gewinnen können. Der Hauptpreis ist ein Aufenthalt für zwei Personen auf einem Weingut oder in einem Hotel. Die Gewinner werden am Sonntag, den 8. September, um 17:00 Uhr bekannt gegeben. Um den Gewinn zu beanspruchen, ist die persönliche Anwesenheit zur Ziehung erforderlich. Parallel zum Weinfest findet am Samstag von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein Kunst- und Kreativmarkt statt, der das Festprogramm perfekt ergänzt. Den musikalischen Abschluss bildet der Erfurter Kneipenchor, der das Weinfest nach der Preisverleihung ausklingen lässt. Öffnungszeiten des Weinfestes: 5. September 2024: 14:00 – 23:30 Uhr 6. September 2024: 14:00 – 24:00 Uhr 7. September 2024: 11:00 – 00:30 Uhr 8. September 2024: 11:00 – 20:00 Uhr

Ausstellung im Museum für Thüringer Volkskunde: Garagen als Alltagsorte der ostdeutschen Geschichte
Aktivitäten und Freizeitangebote, Erfurt, Geschichte und Kultur, Kulturelle Veranstaltungen

Ausstellung im Museum für Thüringer Volkskunde: Garagen als Alltagsorte der ostdeutschen Geschichte

Am Freitag, dem 6. September 2024, um 17:00 Uhr, eröffnet das Museum für Thüringer Volkskunde in Erfurt die Ausstellung „Garagen | Geschichten. Erkundungen eines Alltagsortes.“ Die Ausstellung beleuchtet die vielschichtigen Rollen von Garagen im Alltag, insbesondere in Ostdeutschland, und thematisiert ihre Bedeutung als kulturelle und historische Zeugnisse. Garagen dienen nicht nur als Stellplätze, sondern auch als Werkstätten, Aufbewahrungsorte, Partyzimmer und Musikkeller. Die Ausstellung zeigt, wie Garagen in der DDR Freiräume abseits der engen Wohnverhältnisse boten, die für handwerkliche Tätigkeiten und soziale Interaktionen genutzt wurden. Trotz ihrer oft unscheinbaren Fassaden sind Garagen Orte der Erinnerung und des persönlichen Werts, die mit dem Abriss vieler großer Garagenkomplexe heute vom Verschwinden bedroht sind. Die Ausstellung wurde im Rahmen eines Lehrforschungsprojekts des Seminars für Volkskunde/Kulturgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena, in Kooperation mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) und dem Museum für Thüringer Volkskunde Erfurt, entwickelt und ist bis zum 16. März 2025 zu sehen. Foto: © Stadtverwaltung Erfurt/Dirk Urban

Ausstellung „Traditionsunternehmen in Erfurt“: Einblick in die Wirtschaftsgeschichte der Stadt
Aktivitäten und Freizeitangebote, Erfurt, Geschichte und Kultur, Kulturelle Veranstaltungen

Ausstellung „Traditionsunternehmen in Erfurt“: Einblick in die Wirtschaftsgeschichte der Stadt

Vom 5. September bis zum 31. Oktober 2024 präsentiert das Stadtarchiv Erfurt die Ausstellung „Traditionsunternehmen in Erfurt – Fotoschätze aus alter Zeit wecken Erinnerungen“. Diese Ausstellung, die auf der kürzlich veröffentlichten Publikation von Ulrich Seidel basiert, einem renommierten Kenner der Erfurter Stadtgeschichte, lädt Besucher auf eine faszinierende Reise in die Vergangenheit ein. Ulrich Seidel, der im Frühjahr 2024 ein gleichnamiges Buch veröffentlichte, nutzt seine umfangreiche Sammlung historischer Fotografien, um die Geschichte traditionsreicher Unternehmen in Erfurt lebendig werden zu lassen. Besucher der Ausstellung können sich auf eine reich bebilderte Darstellung von Unternehmen freuen, die die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt maßgeblich geprägt haben. Namen wie Hagans, Henry Pels, Optima und Funkwerk sind nur einige Beispiele für die traditionsreichen Firmen, die vielen Erfurtern noch gut in Erinnerung sind. Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist die Eröffnungsveranstaltung am 4. September 2024 um 17:00 Uhr. Im Rahmen der Denkmaltage wird Ulrich Seidel persönlich einige Firmengeschichten vorstellen, die aufgrund redaktioneller Einschränkungen keinen Eingang in die Ausstellung oder das Buch gefunden haben. Interessierte können die Ausstellung zu den regulären Öffnungszeiten des Stadtarchivs in der Gotthardtstraße 21 besuchen: Dienstag von 8 bis 18 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr. Diese Ausstellung ist nicht nur für Geschichtsinteressierte, sondern für alle, die einen nostalgischen Blick in Erfurts wirtschaftliche Vergangenheit werfen möchten, ein Muss. Erfurt, Ausstellung, Stadtarchiv, Wirtschaftsgeschichte, Traditionsunternehmen, Ulrich Seidel, Fotoschätze, Denkmaltage, Hagans, Henry Pels, Optima, Funkwerk

Vortrag zu Jüdischen Siedlungsbewegungen im Mittelalter
Erfurt, Geschichte und Kultur, Kulturelle Veranstaltungen

Vortrag zu Jüdischen Siedlungsbewegungen im Mittelalter

Am Dienstag, den 3. September 2024, lädt die Alte Synagoge in Erfurt zu einem besonderen Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „Arain! Der Erfurter Synagogenabend“ ein. Dr. Rainer Josef Barzen, renommierter Wissenschaftler und Dozent am Institut für jüdische Studien der Universität Münster, wird um 19:30 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Vom Rhein hin zur Elbe und Oder? Jüdische Siedlungsbewegungen im Hoch- und Spätmittelalter“ halten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Der Vortrag bietet einen tiefen Einblick in die Siedlungsgeschichte der Juden in den deutschen Landen seit dem 10. Jahrhundert, die durch verschiedene Migrationsbewegungen geprägt ist. Diese Bewegungen führten zur Bildung einer jüdischen Gemeinschaft, die sich später selbst als „Juden des Landes Aschkenas“ identifizierte. Dr. Barzen wird aufzeigen, wie diese Siedlungsbewegungen besonders im 12. und 13. Jahrhundert das aschkenasische Judentum prägten und dessen Ausbreitung nach Osten, über Elbe und Oder hinaus, förderten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den geographisch-kulturellen Unterschieden innerhalb der jüdischen Gemeinschaften, die durch diese Migrationen entstanden. Dr. Barzen, der eine beeindruckende akademische Laufbahn vorzuweisen hat, wird zudem die Verbindungen zwischen der allgemeinen Siedlungsgeschichte und der jüdischen Siedlungsgeschichte beleuchten. Seine Forschungsarbeiten zur jüdischen Kultur- und Sozialgeschichte des Mittelalters und zur regionalen Gemeindeorganisation machen ihn zu einem Experten auf diesem Gebiet. Der Abend verspricht, nicht nur für Geschichtsinteressierte, sondern für alle, die sich für die kulturelle Vielfalt und die historischen Wurzeln des Judentums in Europa interessieren, aufschlussreich zu sein. Die Veranstaltung wird von Dr. Martin Sladeczek, Direktor der Geschichtsmuseen Erfurt, moderiert. Der Einlass in die Alte Synagoge beginnt um 19:00 Uhr. Es wird empfohlen, frühzeitig zu kommen, da die Plätze begrenzt sind. Zur Veranstaltungsreihe: Die monatliche Vortragsreihe „Arain! Der Erfurter Synagogenabend“ bietet spannende Einblicke in die jüdische Geschichte, insbesondere im Kontext des jüdisch-mittelalterlichen UNESCO-Welterbes Erfurt. Diese kostenfreien Vorträge laden dazu ein, das jüdische Erbe in Erfurt und weltweit besser kennenzulernen und zu verstehen. Foto: Die Alte Synagoge – Stara Synagoga in Krakau,  © Rainer Josef Barzen

Denkmaltage Erfurt 2024: Eine Woche voller Geschichte und Kultur
Erfurt, Kulturelle Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten

Denkmaltage Erfurt 2024: Eine Woche voller Geschichte und Kultur

  Erfurt feiert auch in diesem Jahr die Denkmaltage vom 3. bis zum 8. September 2024. Seit 1993 nimmt die Stadt an diesem europaweiten Ereignis teil, das über den Tag des offenen Denkmals hinausgeht und mit einem vielfältigen Programm die Bedeutung des Denkmalschutzes hervorhebt. Das diesjährige Motto „Wahr-Zeichen“ lenkt den Blick auf die besonderen Merkmale und die Authentizität der Denkmale. In einer Zeit, in der die Unterscheidung zwischen echt und unecht zunehmend verschwimmt, bieten Denkmale als Zeitzeugen gelebter Geschichte eine verlässliche Verbindung zur Vergangenheit und stärken die kulturelle Identität. Die Denkmaltage 2024 laden dazu ein, bekannte und weniger bekannte Denkmalschätze in Erfurt zu entdecken. Zahlreiche historische Gebäude und Denkmale öffnen ihre Türen für Führungen, Ausstellungen und Konzerte, die das kulturelle Erbe der Stadt lebendig machen. Die Veranstaltung wird am 3. September um 18:30 Uhr mit der Ausstellung „Sorge um den Bestand. Zehn Strategien für die Architektur“ in der Westhalle des Bahnhallenquartiers feierlich eröffnet. Ein spannendes Programm erwartet die Besucher: Montag, 2. September 2024: Warm-Up-Veranstaltungen zur Einstimmung auf die Denkmaltage. Dienstag, 3. September 2024 bis Sonntag, 8. September 2024: Vielfältige Angebote von Führungen über Ausstellungen bis hin zu Konzerten. Sonntag, 8. September 2024: Höhepunkt und Abschluss der Denkmaltage mit dem Tag des offenen Denkmals, an dem zahlreiche historische Gebäude ihre Pforten öffnen. Die Denkmaltage Erfurt bieten eine einzigartige Gelegenheit, die Geschichte und das kulturelle Erbe der Stadt auf eindrucksvolle Weise zu erleben und die Bedeutung des Denkmalschutzes in unserer modernen Gesellschaft zu erkennen. Weitere Informationen auf: https://www.erfurt.de/ef/de/erleben/veranstaltungen/vst/2024/117160.html Foto: Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt

Eröffnung der Europäischen Tage der Jüdischen Kultur 2024 in Erfurt: Eine Feier der Vielfalt und Geschichte
Erfurt, Geschichte und Kultur, Kulturelle Veranstaltungen

Eröffnung der Europäischen Tage der Jüdischen Kultur 2024 in Erfurt: Eine Feier der Vielfalt und Geschichte

Am Sonntag, den 1. September 2024, wird in Erfurt die zentrale Eröffnungsveranstaltung der Europäischen Tage der Jüdischen Kultur stattfinden. Diese Initiative, die bereits zum 20. Mal am ersten Sonntag im September beginnt, rückt in diesem Jahr das Thema „Familie“ in den Mittelpunkt. Europaweit beteiligen sich 20 Länder mit insgesamt 300 Veranstaltungen, um die Vielfalt und den Reichtum des Judentums sowie seine historische Bedeutung auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene zu würdigen. Die Organisation und Durchführung der Europäischen Tage der Jüdischen Kultur obliegt der European Association for the Preservation and Promotion of Jewish Culture and Heritage (AEPJ), der auch Erfurt seit diesem Jahr angehört. Die AEPJ hat es sich zur Aufgabe gemacht, das jüdische Erbe in Europa zu bewahren und zu fördern. Zu diesem Zweck wurden zahlreiche Routen entwickelt, die die Spuren jüdischen Lebens in ganz Europa nachzeichnen. Auch Erfurt arbeitet derzeit an einer eigenen Route, die das neue Welterbe „Medieval Ashkenaz“ in einen mitteleuropäischen Kontext stellt. Die Eröffnungsfeierlichkeiten beginnen um 14:00 Uhr auf dem Max-Cars-Platz vor der Neuen Synagoge, wo sich die AEPJ und jüdische Stätten den Bürgerinnen und Bürgern vorstellen. Um 16:30 Uhr folgt der offizielle Festakt in der Neuen Synagoge, bei dem prominente Gäste wie Prof. Dr. Reinhard Schramm, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, François Moyse, Präsident des AEPJ, Dr. Tobias J. Knoblich, Beigeordneter für Kultur, Stadtentwicklung und Welterbe, sowie die Europaabgeordnete Marion Walsmann sprechen werden. Musikalisch wird der Festakt von Dr. Alan Bern und Mark Kovnatzkiy begleitet. Ein besonderes Highlight der Eröffnungsveranstaltung ist das Konzert der israelischen Singer-Songwriterin Flora, das um 20:00 Uhr in der Kleinen Synagoge beginnt. Mit ihrem Programm „Songs from the Heart“ verbindet Flora Folk- und elektronische Musik und präsentiert ihre Werke bei freiem Eintritt. Dieses Konzert verspricht ein emotionaler Abschluss der Eröffnungsveranstaltung zu werden. Aufgrund der begrenzten Kapazität der Neuen Synagoge ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail erforderlich. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass beim Betreten der Synagoge für Männer das Tragen einer Kippa Pflicht ist und Taschen nicht größer als ein A4-Blatt sein dürfen. Die Europäischen Tage der Jüdischen Kultur bieten eine wertvolle Gelegenheit, das jüdische Erbe in Europa zu entdecken und zu feiern. Die zentrale Eröffnungsveranstaltung in Erfurt verspricht ein unvergesslicher Auftakt zu werden, der den kulturellen Reichtum und die historische Bedeutung des Judentums in den Fokus rückt. Weitere Informationen auf: https://www.erfurt.de/ef/de/erleben/veranstaltungen/vst/2024/jl_148648.html Foto: © Stadtverwaltung Erfurt, Hubertus Röde

Interkulturelle Woche 2024 in Erfurt: „Neue Räume“ für Begegnungen und Dialog
Aktivitäten und Freizeitangebote, Erfurt, Kulturelle Veranstaltungen, Politik & Soziales

Interkulturelle Woche 2024 in Erfurt: „Neue Räume“ für Begegnungen und Dialog

Die Interkulturelle Woche (IWK) 2024 findet vom 1. September bis 31. Oktober in Erfurt statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Neue Räume“.   Diese bundesweite Initiative, die in Städten und Gemeinden in ganz Deutschland durchgeführt wird, bietet eine wertvolle Gelegenheit, sich mit den Themen Migration, Integration und gesellschaftlicher Entwicklung in einer multikulturellen Stadt auseinanderzusetzen. Erfurts vielfältiges Programm umfasst eine breite Palette von Veranstaltungen, die sich an Menschen jeden Alters richten. Geplant sind Diskussionsrunden, Lesungen, Filmvorführungen, Tanzveranstaltungen, Workshops und Ausstellungen, die nicht nur Informationen vermitteln, sondern auch den Austausch und das gegenseitige Kennenlernen fördern. Die Veranstaltungen werden von verschiedenen Organisationen und Akteuren aus der Stadt und darüber hinaus organisiert und tragen dazu bei, ein öffentliches Zeichen für eine gelebte Gemeinschaft in Vielfalt zu setzen. Besonders hervorzuheben ist die thematische Vielfalt der Veranstaltungen, die unterschiedliche Aspekte der interkulturellen Begegnung und des Zusammenlebens beleuchten. Damit wird das Motto „Neue Räume“ auf verschiedene Weisen interpretiert und schafft buchstäblich neue Räume für Dialog, Verständnis und gemeinsames Lernen. Die Interkulturelle Woche in Erfurt ist eine Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv mit den Chancen und Herausforderungen einer multikulturellen Gesellschaft auseinanderzusetzen und gemeinsam neue Wege des Miteinanders zu entdecken. Weitere informationen auf: https://www.erfurt.de/ef/de/erleben/veranstaltungen/vst/2024/147056.html Bild: Grafik: © Ökumenischer Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche (ÖVA)

Analoge trifft digitale Kunst in der Galerie Waidspeicher: Uta Hünnigers „Déjà-vu“
Erfurt, Kulturelle Veranstaltungen

„Déjà-vu“: Analoge und digitale Kunst vereint in der Galerie Waidspeicher

In der Galerie Waidspeicher in Erfurt wird bis zum 3. November 2024 die faszinierende Ausstellung „Uta Hünniger. Déjà-vu“ präsentiert. Diese Ausstellung vereint sowohl analoge als auch digitale Kunstwerke und stellt die außergewöhnliche kreative Reise der Künstlerin Uta Hünniger dar.     Uta Hünniger, geboren 1954 in Weimar, war zu DDR-Zeiten eine bedeutende Figur im unabhängigen Kunstbetrieb Ost-Berlins. Unter ihrem Pseudonym Viola Blum organisierte sie intermediale Happenings, die verschiedene Kunstformen wie bildende Kunst, Literatur und Musik miteinander verbanden. Diese Happenings fanden oft in ihrem Atelier statt und dienten ihr als Plattform zur Selbstbehauptung gegen die strikten Vorgaben der Kunstakademie und des Staates. Die Ausstellung „Déjà-vu“ zeigt eine spannende Entwicklung in Hünnigers Schaffen. Während sie ursprünglich mit traditionellen Medien wie Tuschzeichnungen und Malereien arbeitete, hat sie seit 2020 begonnen, ihre Kunst in die digitale Welt zu übertragen. Diese neuen digitalen Malereien, die in der Ausstellung erstmals gezeigt werden, ergänzen ihre Arbeiten der letzten vier Jahrzehnte. Besonders hervorzuheben ist der „Farbrausch“, den die Künstlerin während der Corona-Zeit erlebte, als sie ihre frühen Werke digital neu entdeckte und weiterentwickelte. Hünniger beschreibt das Malen auf dem Tablet als ebenso intuitiv wie das Arbeiten mit einem Pinsel. Eine besondere Herausforderung für den Kurator Philipp Schreiner bestand darin, die digitalen Werke wieder ins Analoge zu übertragen. Diese „Neuauflagen“ wurden in Form von Risografien präsentiert, was einen faszinierenden Dialog zwischen den klassischen Gemälden und den modernen digitalen Werken eröffnet. Der Ausstellungstitel „Déjà-vu“ spiegelt diesen Dialog wider, der beim Betrachter ein Gefühl des Wiedererkennens hervorruft. Die Ausstellung wird durch Arbeiten von Uta Hünnigers Töchtern, Lilian und Gene Hünniger, ergänzt. Lilian Hünniger bringt mit Tieraquarellen ihre Liebe zur Natur zum Ausdruck, während Gene Hünniger in ihrer Arbeit das Motiv der Wiederholung thematisiert und Fotografien eines Baumes in verschiedenen Perspektiven und Schattierungen darstellt. Die Ausstellung „Uta Hünniger. Déjà-vu“ in der Galerie Waidspeicher ist ein Muss für Kunstliebhaber, die sich für die Verschmelzung von traditionellen und modernen Techniken interessieren. Fotos: Stadtverwaltung Erfurt/Dirk Urban

Kuratorenführung durch die Ausstellung "Klaus Armbruster. Zwischen den Bildern" im Angermuseum
Erfurt, Geschichte und Kultur, Kulturelle Veranstaltungen

Kuratorenführung durch die Ausstellung „Klaus Armbruster. Zwischen den Bildern“ im Angermuseum

Am Sonntag, dem 1. September 2024, lädt das Angermuseum um 11:00 Uhr zu einer besonderen Kuratorenführung durch die Ausstellung „Klaus Armbruster. Zwischen den Bildern“ ein. Diese Führung bietet eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den Werken des Künstlers Klaus Armbruster, dessen Arbeiten derzeit in einer umfassenden Werkschau präsentiert werden. Die Ausstellung, die am 17. August eröffnet wurde, zeigt eine beeindruckende Sammlung von Armbrusters grafischen und malerischen Arbeiten aus den 1960er-Jahren sowie Gemälde und Bild-Montagen, die seit 2006 entstanden sind. Besonderes Highlight ist ein Video-Kabinett, das Verweise auf seine Filme und medienkünstlerischen Produktionen der Jahre 1970 bis 2005 enthält. Klaus Armbruster, geboren 1942 in Tübingen, studierte bis 1967 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Bereits 1968 gewann er mit seinen expressiven Bildern den Jugendpreis für Malerei, entschied sich jedoch bereits ein Jahr später, die Malerei aufzugeben. Stattdessen widmete er sich dem Dokumentarfilm und der Arbeit als TV-Redakteur, bevor er Professor für Film und audiovisuelle Medien an der Universität-Gesamthochschule Essen wurde. 1994 gründete er auf der Zeche Zollverein das Folkwang Institut für Mediengestaltung. Seit 2006 hat Armbruster zur Malerei zurückgefunden, wobei seine neueren Werke eine tiefe Reflexion seines Lebens und Schaffens darstellen, geprägt von einer betonten Entschleunigung und Detailgenauigkeit. Zur Ausstellung gehört auch eine Buchpublikation, die das umfangreiche Werk des Künstlers dokumentiert und vor Ort erhältlich ist. Die Kuratorenführung bietet Kunstinteressierten die Gelegenheit, mehr über den Kontext und die Entwicklung von Armbrusters Schaffen zu erfahren. Bild: BU: Klaus Armbruster, Pöhlers Passagen, 2020-22, Acryl auf 25 Leinwänden total, 315 x 175 cm

Carillon-Konzert in Erfurt: Ein musikalisches Highlight mit dem ersten Carillonneur
Erfurt, Kulturelle Veranstaltungen

Carillon-Konzert in Erfurt: Ein musikalisches Highlight mit dem ersten Carillonneur

Am 31. August 2024 wird der renommierte Musiker Martin Stephan das Carillon im Erfurter Bartholomäusturm zum Klingen bringen. Ab 16 Uhr wird Stephan, der 1979 der erste Carillonneur des Turms war, ein beeindruckendes Programm auf den 60 Bronzeglocken spielen.   Zu den Werken, die er aufführen wird, gehören Kompositionen von Clark, Händel, Gluck, Mozart und Kuprevicius, sowie Volksliedbearbeitungen und das „Erfurter Glockenspiel“ von Karl Dietrich. Das Konzert bietet nicht nur ein akustisches Erlebnis, sondern auch visuelle Einblicke. Erstmals wird eine neue Kameratechnik eingesetzt, die das Geschehen in der Spielkabine mit drei Kameras aufnimmt und live auf einem Bildschirm im Schaufenster der Buchhandlung Peterknecht überträgt. Die Veranstaltung wird von den Geschichtsmuseen Erfurt und dem Förderverein des Stadtmuseums Erfurt unterstützt, sodass der Musikgenuss für alle Besucher kostenfrei bleibt. Über Martin Stephan Martin Stephan begann seine musikalische Laufbahn bereits als Thomaner und studierte Orgel und Dirigieren an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Seine Ausbildung zum Carillonneur erhielt er Ende der 1970er Jahre in Litauen. Seitdem hat er eine beeindruckende Karriere als Organist und Carillonneur hinter sich und kehrt regelmäßig an seine ehemaligen Wirkungsstätten zurück. Das Erfurter Carillon Das Erfurter Carillon im Bartholomäusturm gehört zu den größeren Instrumenten dieser Art in Deutschland. Es wurde 1979 von dem Apoldaer Glockengießer Peter Schilling entworfen und verfügt über eine Handspieleinrichtung, die es dem Carillonneur ermöglicht, mit einem sogenannten Stockenklavier die Glocken präzise und dynamisch zu spielen. Für weitere Informationen und zur Vereinbarung von Vor-Ort-Terminen steht Ihnen Ulrich Seidel, Carillonneur im Bartholomäusturm, zur Verfügung. Kontakt: Tel.: 0361 747 898 27 oder 0177 797 54 93 E-Mail: carillon@bartholomaeusturm.de Web: www.bartholomaeusturm.de Foto: Stadtverwaltung Erfurt/Vitalik Gürtler

Nach oben scrollen